von Anja-D. Schacht und mir? Ich habe Karte für Karte den Stoff aus vielen Seiten und unzähligen Bestandteilen in einem Fadenkreuz-Satz zusammengefasst. Und ich war der Übersetzer des Tarotwissens und habe manchmal tagelang den einen, den wahren, den richtigen Satz für eine Karte gesucht und ich war glücklich, wenn ich ihn gefunden habe.
Natürlich habe ich nicht meine eigenen Texte genutzt, auch wenn meine selbst geschrieben Aphorismen-Sammlung groß ist! Es wäre einfach vermessen, Texte für ein Tarordeck selbst schreiben zu wollen.
Ich habe eigentlich bis kurz vor Drucklegung Worte der Weisen, Literatur, Graffitty, Poesie und Weltenwissen wieder und wieder gelesen, gesucht, verworfen, auf mich wirken lassen, ausgetauscht und dann irgendwann gewählt. Erst einmal ;-)
| Aus einer Mail vom 9.3.2009 |
Anja-Dorothee Schacht ergänzt:
"Symboliken, Übersetzungen, Ornamente, Schriften. Fontshop, Linotype, Veers – wir wollten für jedes Element eine eigene Schrift, eine eigene Farbwelt, eine eigene Bildersprache schaffen. Am liebsten 78 Unikate!
Hier begann es mit der Designentwicklung von Form und Farbe. Wir legten ein Farbkonzept für alle vier Elemente fest. Und suchten nach einer eindeutigen grafischen Übersetzung des einzelnen Elements. Historische Vorlagen gaben uns die Inspiration."